Die Freiwillige Feuerwehr Ummeln wünscht allen Kameradinnen und Kameraden sowie Bürgern ein herzliches und gesundes neues Jahr 2026.
Der Winter hat Einzug gehalten und Schnee sowie Eis bedeckt die Straßen und Gehwege. In dieser Zeit geraten manchmal Dinge in Vergessenheit, die im Ernstfall lebenswichtig sind. Einer dieser oft übersehenen Punkte sind die Hydranten. Für die Feuerwehr sind sie die wichtigste Wasserquelle bei Bränden – im Sommer wie im Winter.
Gerade bei Schnee und Eis passiert es schnell, dass gerade Unterflurhydranten (Hydrant unter der Erde, in Straßen oder Gehwegen) unter einer dicken Schneedecke verschwinden oder durch festgefahrene Schneehaufen nicht mehr erreichbar sind. Im Einsatzfall kostet das wertvolle Zeit: Hydranten müssen gesucht, freigelegt und zugänglich gemacht werden, während vielleicht schon Menschen oder Gebäude in Gefahr sind. Jede Minute zählt.
Hier sind Anwohnerinnen und Anwohner gefragt: Wer einen Hydranten vor dem Haus, im Vorgarten oder am Gehweg kennt, kann mit wenig Aufwand viel bewirken. Es reicht, den Bereich rund um den Hydranten regelmäßig von Schnee und Eis zu befreien und sichtbar zu halten. Ein freigeräumter Hydrant kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.
Auch für uns Feuerwehrkameradinnen und -kameraden gilt: Im Rahmen von Übungen, Ortsdiensten oder einfach beim Spaziergang durch den Ort lohnt ein Blick auf die Hydranten. Sind sie zugeschneit oder zugeparkt, hilft ein kurzer Hinweis oder das schnelle Freischaufeln, die Einsatzbereitschaft hochzuhalten.
Wie man Hydranten überhaupt findet? Dabei helfen gut sichtbare Hinweisschilder sofort weiter:


Winterdienst ist also nicht nur Aufgabe der Gemeinde und des Straßendiensts – er ist ein Beitrag zur Sicherheit aller.
Ein sichtbarer, zugänglicher Hydrant bedeutet: Im Notfall kommt das Löschwasser schneller dort an, wo es gebraucht wird.
Helfen Sie mit – halten Sie Hydranten frei.
